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Historie

historie 2013-2Wie alles anfing...

Am 16. 03. 1959 gründete Friedrich von Lien (Großvater der heutigen Inhaber) einen Asbest-Zementgroßhandel (Fulgurit-Produkte), in dem hauptsächlich Dachbaustoffe verkauft wurden.

Das Unternehmen, das sich zunächst auf dem Hinterhof eines Mietshauses in Lilienthal bei Bremen befand, siedelte schon kurze Zeit später (1960) nach Zeven zum Moordamm auf ein Pachtgrundstück um. Von hier aus wurden überwiegend Zimmereien, Dachdecker und Endverbraucher beliefert.

Der Sohn, Friedhelm von Lien, ist bereits von Anfang an als kaufmännischer Angestellter dabei. Am 01.07.1968 übernimmt er schließlich eigenverantwortlich die Geschäftsleitung der Firma. Kurze Zeit darauf (1970) erwarb er das bis dahin gepachtete Grundstück am Moordamm mit einer Größe von 27.000 m².

 

Die 70er Jahre...

Die Energiekrise in den 70er Jahren erforderte ein Umdenken in der Baubranche. Diese Notwendigkeit zur Energieeinsparung sah auch von Lien und das Geschäft konzentrierte sich ab 1973 auf den Vertrieb von Isolierbaustoffen durch den Import von dänischen und finnischen Produzenten.

 

Die 80er Jahre...

Am 1. März 1989 übernahmen Wolfgang und Heiko von Lien die Geschäftsführung, die das Unternehmen zunächst als oHG weiterführten. Wolfgang und Heiko von Lien erweiterten dann die Produktpalette auf alle gängigen Baustoffe wie Steine, Zement, Holz usw. In diesem Zuge wurde auch ein kleiner Baumarkt eröffnet.

 

Die 90er Jahre...

Anfang der 90er Jahre erlitt die Baubranche eine Krise. Diese veranlasste die Geschäftsführer dazu sich wieder auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. Von Lien wurde wieder zum Spezialbaustofflieferanten für Bedachungen.

Auf Grund der seit 1989 bestehenden Lieferbeziehungen und dem Alleinvertriebsrecht für Deutschland, Österreich und den Beneluxländern von Blechbedachungen der finnischen Firma Weckman-Steel Oy, sowie dem Verbot von Asbest in Dachbaustoffen stieg die Nachfrage an Dach- und Wandprodukten aus verzinktem Stahlblech drastisch an. In der weiteren Entwicklung zeichnete sich dann in Zusammenarbeit mit der Firma Weckman eine eindeutige Vertriebsstruktur ab. Die Produktpalette sowie die dazu gehörende Lieferlogistik wurde auf die Ansprüche von Handelskunden umgestellt.

Ab 1999 erfolgte dann der Vertrieb ausschließlich über Baustoff- und Holzhändler sowie landwirtschaftlichen Lagerhäusern und Genossenschaften. Alle anderen Aktivitäten wurden mit diesem Zeitpunkt eingestellt.

 

Im neuen Jahrtausend...

Im Jahr 2000 wurde das Erfolgskonzept ausgeweitet, in dem Lichtplatten in verschiedenen Variationen mit in das Sortiment integriert wurden.

Infolge der Vertriebsplanung wurden Belieferungsverträge mit Einkaufsverbänden geschlossen (Dachbaustoffhandels-Kooperationen und Genossenschaften).

Am 01.10.2002 wurde die Friedrich von Lien AG gegründet, welche das operative Geschäft der bisherigen oHG übernahm. Der Vorstand bestand zu dieser Zeit aus Wolfgang und Heiko von Lien, Aufsichtsrat war zu dieser Zeit Bankbetriebswirt Werner Bruns.

In 2003 wurden durch den Erwerb weiterer Grundstücke die Betriebsfläche auf ca. 74.000 m² vergrößert. Dadurch konnten im gleichen Jahr die Bauanträge für zwei neue Kunststoffbearbeitungs- und  Kunststofflagerhallen gestellt werden.

2004 übernahm die Firma von Lien den Alleinvertrieb der Plastmo Dachrinnensysteme aus Polen.

Im folgenden Jahr steigt Christoph von Lien mit ins Geschäft ein.

Mit dem Bezug der beiden neuen Kunststofflagerhallen im Jahr 2006 stand der weiteren Expansion nichts mehr im Weg. Das Lager konnte weiter ausgebaut werden und der lieferlogistische Bereich wurde um eigenst hierfür entwickelte Auslieferungstrailer aufgestockt.
In diesen Jahren zeichnete sich bereits, auf Grund von hohen Lieferzeiten und langen Frachtwegen, ab, dass der Import von Profilblechen aus Finnland immer schwieriger werden würde. Die Lösung hierfür konnte nur eine Produktion am Standort Zeven sein. So wurde zu diesem Zweck im Jahr 2008 eine Produktionsgesellschaft gegründet.

2009 wurde dann sowohl das 50-jährige Bestehen wie auch der Produktionsbeginn mit der ersten Profilierstraße am Standort gefeiert.

Mit diesen ersten Schritten in Richtung Produktion waren die Würfel für die weitere Expansion gefallen.

Ab 2010

2010 wurde bereits eine neue Produktionshalle in Betrieb genommen. Die Produktion wurde um eine weitere Profilierstraße aufgestockt. Mit der Aufnahme von Christoph von Lien in den Vorstand stieg dann im Jahr 2011 die vierte Generation in die Geschäftsführung ein.

Mit der Anschaffung zwei weiterer Profilierstraßen im Jahr 2012 konnte der Import von Finnland eingestellt werden.

Mit der Fertigstellung des neuen Coil-Lagers in 2013 wurden die Arbeitsabläufe optmiert und die Produktionszeiten verkürzt.

To be continued...